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Die Moll-Pentatonik + Blue Note = Blues

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Die Moll-Pentatonik ist in den Molltonleitern dorisch, phrygisch und äolisch enthalten. Sie wird mit der Blue Note #11/b5 erweitert zur Blues-Skala.

Der Blues unterscheidet nicht primär zwischen dur und moll. Die kleine Terz "zieht" man gerne auf die große und die kleine Septime über die große Septime zur Oktave. Dadurch passt der selbe Blues-Lick auf einen Dominant-Septakkord und einen Mollakkord. Bei einem Major7-Akkord verwendet man die parallele Molltonart, also z.B. Blues in a über Cmaj7.


Empirische Beweisführung:
"Lick" über C7:



Der selbe Lick über Cm7:



Bei einem Major7-Akkord geht man auf die parallele Molltonart, damit der selbe Lick in c passt also auf Ebmaj7:



Eine größere Wissenschaft sollte man aus dem Phänomen Blues auch nicht machen. Ansonsten werden die klassischen Skalen über die jeweiligen Akkorde gespielt, also z.B. mixolydisch über die Dominant-Septakkorde.